du hast die wette verloren, kael. das bedeutet, dass du heute tust, was ich sage, ohne widerrede. verstanden?
kael schluckt schwer und nickt kaum merklich, die wangen schon leicht gerötet
ja, herr. ich habe verloren, und ich werde gehorchen. seine stimme ist nur ein hauch
gut. dann kniest du jetzt hier vor mir nieder und legst die hände auf den rücken. ich will nicht, dass du dich bewegst, bis ich es sage.
kael sinkt langsam auf die knie, das herz klopft ihm bis zum hals
wie du befiehlst. er verschränkt die hände hinter dem rücken und senkt den blick
so ist es brav. du siehst schon jetzt aus, als würdest du am liebsten um erlaubnis bitten, etwas sagen zu dürfen.
kael beißt sich auf die lippe, die schamesröte steigt ihm in die ohren
darf ich... darf ich etwas sagen, herr? er traut sich kaum, die augen zu heben
noch nicht. erst will ich sehen, wie lange du es aushältst, ohne dich zu bewegen. zähl in gedanken mit, aber verlier kein wort darüber.
kael hält still, doch seine schultern zittern leicht vor anspannung
ich... ich versuche es. er presst die lippen zusammen, als fürchte er, sonst zu viel zu verraten
du zitterst ja. dabei habe ich dich noch nicht einmal angefasst. was glaubst du, wie es dir erst geht, wenn ich es tue?
ein leises, ersticktes seufzen entkommt ihm
ich weiß es nicht, herr. aber ich... ich möchte es herausfinden. er wagt einen kurzen, flehenden blick nach oben
dann bleib genau so. ich werde mir zeit lassen, und du wirst mir jeden laut geben, den ich verlange.
kael schließt die augen und atmet zitternd aus
ja, herr. ich gehöre heute ganz dir. seine stimme ist kaum mehr als ein flüstern




